Der rennommierte kanadische Künstler Christian Eckert hat dem Felix Burda Award seine Form gegeben. Als guter Freund des an Darmkrebs verstorbenen Felix Burda war es ihm ein Herzenswunsch, die Trophäe bildhaft zu gestalten. „Bei der Entwicklung des Objektes habe ich mich größtenteils von den wunderbaren Gesprächen mit Felix über Kunst, Philosophie, Theologie und das Leben im Allgemeinen inspirieren lassen", so Eckart. Er habe daher eine Form gewählt, die vermittelt, was Felix für seine Familie und Freunde war: eine geistige, moralische und emotionale Inspiration.

Seit 2006 gibt es den Felix Burda Award auch als Trophäe für die Preisträger. Diese werden bei der Firma Brunner Maschinenbau in München gefertigt. Aus hochwertigem Edelstahl werden zunächst zwei Teile gefertigt. Als erstes entsteht aus einem 16 kg schweren Metallzylinder die kleine Ausgabe des Originalawards. Als zweites wird der Fuß, eine asymmetrische Pyramide, gefertigt. Schließlich werden beide zerspant, sandgestrahlt, elektropoliert und zusammen montiert. Die Trophäe wiegt schließlich zweieinhalb Kilo und ist gut 15 Zentimeter hoch. Bevor die Preisträger ihren Award in Händen halten können, fehlt nur noch die Gravur mit der jeweiligen Kategorie und dem Jahr.