Kampagnenhistorie 

Rückblick auf die Kommunikationsarbeit der Felix Burda Stiftung seit 2001:

 

2008 - 2009

„I FEEL GOOD!"
„Fühlen Sie sich auch gut? Sie könnten trotzdem Darmkrebs haben. Weil man ihn erst spürt, wenn es zu spät ist. Wird er aber früh entdeckt, ist er zu hundert Prozent heilbar. Gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge - wie ich. Danach fühlt man sich besser."
Das wissen auch die Stars der „I FEEL GOOD"-Kampagne: Verona Pooth, Maria Furtwängler, Johannes B. Kerner, Wladimir Klitschko, Sandra Maischberger, Günther Netzer, Christine Neubauer, Nina Ruge, Barbara Schöneberger und Wolfgang Stumph unterstützten die Felix Burda Stiftung und riefen zur Vorsorge auf. In dem TV-Spot gaben sich die Prominenten sichtlich gut gelaunt. Entspannt tanzten Sie zu dem Soulklassiker „I feel good" von James Brown. Erstmals war die I FEEL GOOD-Kampagne auch an prominenten Stellen auf Citylightplakaten zu sehen. Als Motiv wurde Wladimir Klitschko gewählt, der die Bürgerinnen und Bürger auf das Thema Darmkrebsvorsorge aufmerksam machen sollte. Die Plakate hingen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Heidelberg, Köln, Nürnberg und Stuttgart.


2006 - 2007

„Hören Sie nicht auf Ihren Bauch!"
Denn das Bauchgefühl ist ein schlechter Ratgeber bei der Entscheidung zur Darmkrebsvorsorge, da Darmkrebs im Frühstadium keine Beschwerden verursacht, man im Bauch also nichts fühlt. Nur regelmäßige Vorsorge-Checks geben Sicherheit. Das wissen auch die Stars der Werbekampagne: Wladimir Klitschko, Sky du Mont, Kai Pflaume, Nina Ruge, Erol Sander, Harald Schmidt, Barbara Schöneberger und Georg Uecker unterstützen die Felix Burda Stiftung bereits seit vielen Jahren und lassen sich nicht von ihrer Bauchstimme in falscher Sicherheit wiegen. Unter dem Motto „Hören Sie nicht auf Ihren Bauch" setzen die Prominenten ihre Popularität gezielt ein, um die Zuschauer und Leser zur Darmkrebsvorsorge zu motivieren. In den TV-Spots führt jeweils ein prominenter Darsteller ein intensives Zwiegespräch mit seinem „Alter Ego", dargestellt durch eine Bauchrednerpuppe mit gleichem Antlitz. Trotz der schmeichlerischen und verlockenden Angebote seines kleinen Doppelgängers lässt er sich nicht von seinem Vorhaben, zum Arzt zu gehen, abhalten. Er bleibt konsequent bei seiner „Kopfentscheidung", diesen Termin wahrzunehmen und hört nicht auf seine trügerische Bauchstimme, die ihm vorspielen will, dass alles in Ordnung ist. Dieses Thema greifen auch die Motive der Anzeigenkampagne auf.

 

2004 - 2006

Von 2004 bis 2006 waren Radio-Spots mit Sky du Mont, Ralf Möller und Nina Ruge während der jährlichen „Darmkrebsmonat März" - Kampagne zu hören. Textlich basieren die Spots auf der Anzeigenkampagne, die von 2002 bis 2005 gestreut wurde. Jede der drei Persönlichkeiten motiviert mit seinem persönlichen Statement zur Darmkrebsvorsorge.

 

2002 - 2005

Prominente tragen mit persönlichen Statements dazu bei, lebensrettende Vorsorgeprogramme in der Öffentlichkeit bekannt zu machen: „Warten Sie nicht, bis es zu spät ist, denn Darmkrebs ist heilbar! Er muss nur früh genug erkannt werden", fasst die Moderatorin Linda de Mol das Ziel der Kampagne in klare Worte. Sandra Maischberger rät: „Vermeiden Sie schlechte Nachrichten. Gehen Sie rechtzeitig zur Vorsorge." Von 2002 - 2005 sind während des Darmkrebsmonats rund 40 Anzeigen mit den Konterfeis prominenter Unterstützer und deren Statements zur Darmkrebsprävention in Zeitschriften und Magazinen zu sehen.

 

2005

Mit einem erotischen FreeCard Motiv sensibilisiert die Felix Burda Stiftung speziell die jüngere Zielgruppe für die Darmkrebsvorsorge und informiert gleichzeitig über das erbliche Risiko.
Mit dem Slogan „Mein Körper ist mein Kapital" appelliert das erotische Motiv - ein Frauenakt in schwarzweiß - an das ausgeprägte Körperbewusstsein und die Eitelkeit der 16 - 35jährigen. Die Auflösung und gleichzeitig die Überraschung ergeben sich für den Leser auf der Rückseite. Dort bekommt er mitgeteilt: „...das soll auch in Zukunft so bleiben - darum gehe ich zur Darmkrebsvorsorge!" Für weitere Informationen sorgt die Verlinkung auf die Website. Dort wird der Interessierte über die Risiken an Darmkrebs zu erkranken (erbliches und Altersrisiko) sowie die Möglichkeiten der Vorsorge informiert.

 

2001 - 2004

Der international bekannte Regisseur Wim Wenders entwickelt für die Felix Burda Stiftung den ersten Werbespot. Darin stellte das Thema Darmkrebsfrüherkennung in neuen Zusammenhang, in den Alltag des modernen Lebens. Der Spot erzählt über eine Länge von 45 Sekunden die Geschichte eines Paares, beide zwischen Mitte 40 und Anfang 50, das sich fertig macht, um auszugehen. Die Größe eines Perlen-Ohrsteckers (- ein Motiv der Anzeigenkampagne von 2001/ 2002) symbolisiert den unentdeckten
Tumor im Darm der Frau. Wenders verzichtet auf medizinische Detailaufnahmen und erzeugt tiefe Betroffenheit, indem er die Ahnungslosigkeit im Umgang mit Darmkrebs offen legt. Der Spot wird von 2001 - 2004 sehr häufig auf einen Vielzahl von TV-Sendern ausgestrahlt.

 

2001 - 2002

Die erste Werbekampagne der Felix Burda Stiftung startet 2001 mit drei doppelseitigen Anzeigenmotiven, die in allen Burda-Zeitschriften zu sehen sind. Das Konzept der Kampagne erstellte die Frankfurter Agentur Michael Conrad & Leo Burnett. In der Kampagne wird auf die Darstellung der Schrecken einer Darmkrebserkrankung komplett verzichtet. Stattdessen unterstreicht die Kampagne in einer ästhetischen Bildsprache die Schönheit des Lebens, das durch eine unsichtbare Krankheit bedroht wird, aber durch regelmäßige Vorsorge und Früherkennung bewahrt werden kann.