10 Jahre Felix Burda Stiftung.
Engagement für die Darmkrebsvorsorge feiert Jubiläum.

Christa Maar setzt sich seit 10 Jahren für die Darmkrebsvorsorge ein. Anlass der Gründung der Felix Burda Stiftung war die Darmkrebs-Erkrankung ihres Sohnes Felix, der den Kampf gegen diesen Krebs 2001 verlor. In einer 4-teiligen Interview-Serie gibt Maar Einblicke in die Stiftungsgründung, ihre Familiengeschichte sowie die ersten Schritte der jungen Felix Burda Stiftung hin zu einer der heute bekanntesten, gemeinnützigen Institutionen im Bereich Darmkrebs-Prävention in Deutschland.



1) Die Gründungsgeschichte.

Im Teil 1 der Videoserie erklärt Christa Maar, wie es zur Gründung der Stiftung kam und warum sich Felix Burda kurz vor seinem Tod mit 33 Jahren eine Stiftung in seinem Namen gewünscht hat. Sie zeigt auch auf, warum Familienanamnese bei Darmkrebs so wichtig ist und fortgeschrittener Darmkrebs bis heute nicht heilbar ist.

Dr. Christa Maar, Vorstand und Gründerin der Felix Burda Stiftung im Interview.

 



2) Die ersten Aktivitäten der Stiftung.

Im Teil 2 der Videoserie gibt Christa Maar, Gründerin der Stiftung und Mutter von Felix Burda, Einblicke in die ersten Aktivitäten der Organisation. Sie erzählt, warum es für sie selbst so wichtig war die Website darmkrebs.de zu erstellen, wie es gelang das Tabuthema Darmkrebs in den Medien zu platzieren und wie der Regisseur Wim Wenders die erste Anzeigenkampagne filmisch in einen berührenden Fernseh-Spot umgesetzt hat, den heute noch viele Menschen in Erinnerung haben.

 



3) Projekte die bewegen.

Der dritte Teil der Videoserie erklärt die Anfänge des bundesweiten Darmkrebsmonat März, erstmalig im Jahr 2002 von der Felix Burda Stiftung ausgerufen. Dr. Christa Maar verdeutlicht, wie sich aus einzelnen regionalen Aktionen heute ein riesiges Netzwerk entwickelt hat, das sich jährlich im März mit Telefonaktionen, Infoveranstaltungen oder Gesundheitstagen für die Aufklärung über die Darmkrebsvorsorge einsetzt. Sie gibt Einblicke in die Strategie der Werbekampagnen der Stiftung und zeigt, warum Atze Schröder, Ingolf Lück und Annette Frier seit 2010 erfolgreich zur Vorsorge motivieren.

 



4) Innovative Kommunikation.

Der vierte Teil der Videoserie zeigt, mit welchen innovativen Ansätzen die Felix Burda Stiftung das Thema Darmkrebsvorsorge zielgruppenspezifisch in die Öffentlichkeit bringt. Stiftungsvorstand Dr. Christa Maar erzählt, wie sie auf die Idee kam, das 20 Meter lange begehbare Darmmodell Faszination Darm zu entwickeln, das bereits am Strand von Tel Aviv stand und bis heute mehr als 200.000 Menschen über Darmkrebsvorsorge informiert hat. Sie erklärt, warum ihr bei der Stiftungsarbeit gerade Männer am Herzen liegen und, weshalb das Oldtimer-Festival „Classic Days“ der richtige Ort ist, um diese Zielgruppe zu erreichen. Der Film zeigt, wie die Stiftung über verschiedene Social Media Plattformen wie facebook, twitter und YouTube junge Menschen erreicht und wie sie mit der kostenlosen iPhone Applikation APPzumARZT – ein Tool geschaffen hat, mit dem die Organisation der Vorsorge-Termine simpel und ohne großen Zeitaufwand funktioniert.

 



5) Vorsorge im Rampenlicht.

Wie kann man die öffentliche Wahrnehmung auf das Thema Darmkrebsvorsorge lenken? Diese Frage stellte sich Stiftungsvorstand Christa Maar seit Beginn ihrer Arbeit. Eine Möglichkeit viele Menschen anzusprechen ohne mit erhobenem Zeigefinger zu drohen war es, das Thema ins Fernsehen zu bringen. Dazu organisierte die Felix Burda Stiftung im Jahr 2003 zusammen mit der ARD die Unterhaltungssendung Stars mit Mut. Zur besten Sendezeit machten viele bekannte Künstler und Comedians auf die Darmkrebsvorsorge aufmerksam. Auch die Lindenstraße griff das Thema auf und erzählte die Darmkrebserkrankung der jungen Maja, der Freundin des verstorbenen Sohns von Helga Beimer. Auch der Felix Burda Award erfüllt eine wichtige Aufgabe: Die Berichterstattung zur Preisverleihung erreicht jährlich rund 60 Mio. Kontakte.