Darmkrebsmonat März 2026
"Die Schwarzwaldklinik informiert" und widerlegt Mythen und Vorurteile über Darmkrebsvorsorge und Prävention.
In den TV-Spots mit Original-Szenen aus der Kultserie "Die Schwarzwaldklinik" aus den 80er Jahren und den beiden Sprechern Barbara Wussow ("Schwester Elke" und Tochter des Schauspielers Klausjürgen Wussow, der in der Serie Chefarzt Prof. Brinkmann verkörperte) und Sky du Mont, widmet sich die Kampagne den gängigsten Klischees und klärt humorvoll über Prävention und Darmkrebsvorsorge auf.
Folge 75: "Sollte man zur Vorsorge, obwohl man sich gesund fühlt?"
Unbedingt! Das ist das generelle Prinzip der Vorsorge und Früherkennung, auch beim Darmkrebs. Denn dieser Krebs macht anfangs keine Beschwerden. Es können also bereits Vorstufen oder Krebs im frühen Stadium im Darm vorliegen und trotzdem spüren Sie nichts. Wenn Sie 50 Jahre alt sind und keine Symptome haben, ist dies also der ideale Zeitpunkt.
Gehen Sie zum Arzt und machen Sie den Darmcheck, also Darmspiegelung oder Stuhltest.
Denn erst die Vorsorge bringt Gewissheit.
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Folge 76: "Krebs - Welche Vorsorge gibt es?"
Neben der Darmkrebsvorsorge ab 50 Jahren wird in Deutschland auch die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen ab neun Jahren empfohlen, die zuverlässig vor Gebärmutterhalskrebs und weitere, durch Humane Papillomviren verursachte Krebserkrankungen schützt, bzw. das Risiko deutlich senkt, daran zu erkranken. Dies betrifft u.a. Analkrebs und Krebs im Mund-Rachenraum sowie Genitalwarzen.
Die Kosten der beiden Präventionsleistungen - Darmcheck und Impfung - werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Folge 77: "Ist eine Darmspiegelung schmerzhaft?"
Nein, keine Sorge. Vor der Untersuchung bekommen Sie eine leichte Sedierung, eine "Schlafspritze". Die Darmspiegelung selbst verschlafen Sie dann also und Sie spüren während der Untersuchung nichts. Man kann die Koloskopie aber natürlich auch ohne Beruhigungsmittel selbst live miterleben. Eine spannende Erfahrung, direkt in sein eigenes Organ Darm zu gucken. Wie das funktioniert und dass es weitaus weniger dramatisch ist, als Sie sich vielleicht denken, sehen Sie hier in diesem Video.
Also ab zum Arzt und gesund bleiben!
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Folge 78: "Wird beim Darmcheck immer Krebs entdeckt?"
Nein. Nur in 1 Prozent der durchgeführten Vorsorge-Darmspiegelungen wird tatsächlich Krebs entdeckt.
Vorstufen werden aber sehr viel häufiger gefunden und sogleich entfernt: In 6 Prozent der Untersuchungen werden fortgeschrittene Adenome (direkte Vorformen von Krebs, sog. Präkanzerosen), in 19 Prozent nicht-fortgeschrittene Adenome und in 11 Prozent harmlose Polypen entdeckt. In 63 Prozent der Untersuchungen wird keine Auffälligkeit im Darm festgestellt. Für diese 63 Prozent der Patienten bedeutet die Darmspiegelung eine Bestätigung ihrer Gesundheit.
Alle anderen Patienten profitieren direkt von der Untersuchung, weil Krebs verhindert werden kann. Und selbst wenn Krebs entdeckt wird, befindet er sich bei der Vorsorge überwiegend in einem so frühen Stadium, dass er gut geheilt werden kann.
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Folge 79: "Ist ein Darmcheck teuer?"
Ganz im Gegenteil: Kostenlos! Vorsorge-Darmspiegelung oder Stuhltest sind Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse ab dem Alter von 50 Jahren.
Also ab zum Arzt und gesund bleiben!
Folge 80: "Kann Darmkrebs früh erkannt werden?"
Allerdings. Schon die Vorstufen von Darmkrebs sind erkennbar. Wer mit 50 Jahren zur kostenfreien Vorsorge-Koloskopie (Darmspiegelung) geht, hat große Chancen, dass bereits Vorstufen von Darmkrebs entdeckt und entfernt werden können. Oder es kann Darmkrebs bereits in einem so frühen Stadium entdeckt werden, dass er gut behandelbar und heilbar ist.
Also ab zum Arzt und gesund bleiben.
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Folge 81: "Wie kann man das Krebsrisiko senken?"
Die Forschung ist sich einig: gesünder leben ist die beste Krebsvorsorge. Dazu gehört zum Beispiel nicht zu rauchen, sich gesund und ballaststoffreich zu ernähren und sich regelmäßig zu bewegen. Und mit einem gesunden Lebensstil kann man nicht nur Krebs vorbeugen, sondern auch anderen Erkrankungen. Dazu gehören zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.
Aber mach Dich nicht verrückt! Du musst nicht Dein komplettes Leben umkrempeln. Jeder Schritt mehr an Bewegung ist gut, jeder Schluck Alkohol weniger ist gut, jedes mehr an Gemüse und weniger an Fleisch und Wurst ist gut. Du wirst merken, wie Du Dich selbst bald besser fühlst und besser schlafen können wirst.
Und ab 50 – zum kostenlosen Darmcheck und gesund bleiben!
Folge 82: "Hilft Bewegung gegen Krebs?"
Studien beweisen: Bewegung senkt das Krebsrisiko. Jeder Schritt zählt.
Wer sich täglich bewegt, kann das individuelle Krebsrisiko senken. Insbesondere das Risiko für einige häufige Krebsarten wie Brustkrebs und Darmkrebs kann durch körperliche Aktivität um 20 bis 30 Prozent reduziert werden.
Aber keine Sorge: "Bewegung" muss nicht Leistungssport bedeuten. Auch spazieren gehen im Alltag oder Treppe statt Aufzug wirken sich positiv auf die körperliche Gesundheit aus. Selbst kurze Einheiten haben einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Daher ist jede Aktivität besser als keine Bewegung.
Und ab 50 - ab zur kostenlosen Darmkrebs-Vorsorge!