Wayne Huhn

Alektorophobie - die Angst vor Hühnern

Der Schauspieler und Moderator Wayne Carpendale spielt in unserem TV-Spot "Präventiophobie" den irren Phobiker, der vor Hühnern, Blumen und Trockenheit Panik entwickelt. Was dies alles mit der Darmkrebsvorsorge zu tun hat und wie das Überwinden von Ängsten Leben retten kann, erzählt uns Wayne in seinem Interview.

Ängste und Phobien zu haben, kennst Du das und wie konntest Du diese überwinden? 

Klar, wer kennt das nicht. Schwierig wird es bloß, wenn Ängste Deinen Alltag dominieren, was bei mir Anfang 20 der Fall war. Mir persönlich hat sehr geholfen, dass mir mein damaliger Mitbewohner, bis heute mein bester Freund, vorgelebt hat, dass man nicht alles im Leben so ernst nehmen muss und sich selbst schon gar nicht - das hat dann auch meine Phobien ein bisschen ins Verhältnis gerückt.

Warum denkst Du, wird die neue Werbekampagne der Felix Burda Stiftung viele Menschen aufrütteln über Vorsorge nachzudenken? 

Weil diese Kampagne, wie alle Kampagnen der Felix Burda Stiftung, das Thema Darmkrebsvorsorge mit Witz und Charme, aber auch provokativ angeht. Da is weniger der erhobene Zeigefinger, als viel mehr die direkte, unverblümte Ansage: „Ey, Krebs is scheiße! Aber gegen Darmkrebs kannste Dich wirklich gut schützen - in dem Du regelmäßig zur Vorsorge gehst.“ In unserem Spot machen wir das, in dem wir zeigen, wovor man alles ziemlich unbegründet Angst haben kann, aber wovor man auf keinen Fall Angst haben sollte: Nämlich vor der Darmspiegelung. Denn die is echt nicht schlimm, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Und sie könnte nunmal Dein Leben retten - lohnt sich, find ich. 

Du bist 42 Jahre alt. Ist Darmkrebsvorsorge da überhaupt schon ein Thema für dich?

Ja, weil ich großelterlicherseits vorbelastet bin und somit einfach ein erhöhtes Risiko habe, dass da bei mir auch irgendwann mal was auftaucht. Aber da mach ich mir keine Sorgen, eben weil ich regelmäßig zur Vorsorge gehe. 

Wie hast Du Deine Darmspiegelungen erlebt? Kannst Du Ängste diesbezüglich verstehen?

Grundsätzlich habe ich Verständnis für jede Angst, aber jetzt mal ehrlich: Alle paar Jahre den Darm zu reinigen und am nächsten Tag ein paar Minuten zu schlummern, während der Arzt kontrolliert, ob alles in Ordnung ist, klingt für mich eindeutig besser als Darmkrebs. Und manchmal kann die Spiegelung sogar ganz lustig sein: Bei meiner ersten kam ich in den Untersuchungsraum und der Professor sagte: Sie haben doch nichts dagegen, dass meine sechs Studentinnen dabei zuschauen, oder? Bevor ich „Äh, doch!“ sagen konnte, ging es auch schon los. 

Was würdest Du diesen jungen Menschen sagen, die sich zu gesund fühlen, um über Vorsorge nachzudenken und vielleicht auch Ängste haben? 

Also erstmal, dass eine Koloskopie wirklich überhaupt nicht schlimm ist. Es muss ja auch nicht jeder so früh anfangen wie ich, aber 50 plus bedeutet einfach: Auf zur Spiegelung! Und seht dem Ergebnis gelassen entgegen, denn meistens heißt es nach der Untersuchung zum Glück ja: "Alles ist gut - wir sehen uns in ein paar Jahren wieder.“ Und schon hat man eine Sorge weniger.

Das war Deine erste Zusammenarbeit mit der Felix Burda Stiftung. Wie hast Du die Stiftung bislang wahrgenommen, kanntest Du bisherige Kampagnen?

Klar, kannte ich die bisherigen Kampagnen und fand sie schon immer klasse. Aber um ehrlich zu sein, war ich auch immer ein bissel eingeschnappt, wenn ich sie irgendwo gesehen habe…weil ich nicht dabei war - dabei ist das doch nach unzähligen Spiegelungen genau mein Thema (lacht). Nein, im Ernst: Ich unterstütze die Felix Burda Stiftung von Herzen gerne und hätte mir keinen cooleren Spot vorstellen können, um auf das Thema Darmkrebsvorsorge aufmerksam zu machen.